Was ist artgerechte Hundehaltung?

 

 

Stets ausreichend frisches Wasser in sauberem standfestem Gefäss bereithalten. Wasser ist ein Lebensmittel. Der Welpe benötigt mehrere kleine, der erwachsene Hund eine Hauptmahlzeit mit ausgewogenem Futter! Der Hund benötigt Proteine (Eiweiss), Kohlenhydrate, Fett und darin enthaltene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein Hund ist kein Vegetarier und kein Essensresteverwerter!


3 -5 mal täglich "Gassi gehen", davon 2mal täglich mindestens eine halbe Stunde.

Einen älteren Einzelhund nicht länger als 5 Stunden allein lassen - ausserhalb dieser Zeit viel direkten Kontakt zum Menschen.


Einzelhunde nicht auf unbewohntem Grundstück halten, falls nicht tägliche Anwesenheit des Halters/Betreuers über mindestens 8 Stunden gewährleistet ist.

Junghunde bis zum 5 Lebensmonat benötigen täglich unmittelbaren Kontakt zum Menschen wann immer sie möchten - mit dazwischenliegenden Ruhezeiten.

Junghunde bis zum Alter von 12 Monaten gehören nicht ausschliesslich in den Zwinger, auf Anbindehaltung (Laufkette) sollte ganz verzichtet werden.

Konsequente, hundeverständliche Erziehung gehören zur artgerechten Haltung. Der Hund lernt besser, wenn er Kommandos mit Handlungen verknüpft, die ihm Spass machen. Das know-how hierfür vermitteln Ihnen gern unsere Mitgliedsvereine die auch den VDH-Hundeführerschein anbieten.

Lassen Sie Ihren Hund bei aller Tierliebe nicht zum "Tyrannen" in Ihrem Haus und an der Leine werden. Auch nicht zum Quälgeist Ihrer Mitmenschen!

Beachten Sie die jeweiligen Bestimmungen in Ihrer Gemeinde. Nur Rücksicht auf andere Mitmenschen ermöglicht eine problemlose Hundehaltung!

Hat Ihr Hund bereits eine schwere Verhaltensstörung wie z.B. übermässige Agressivität, überängstliche Reaktionen auf seine Umwelt ect. entwickelt, sollten Sie sich an das "Institut für Tierschutz und Verhalten"  der Tierärztlichen Hochschule Hannover wenden.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Oktober 2008 um 11:07 Uhr